Kimo

Hier möchte ich das Kinderbuch „Kimo“, geschrieben von Barbara Kipper und von

mir illustriert, vorstellen. Die Geschichte ist angelehnt an das Leid der Gallebären,

die in Asien lebenslang in winzigen Käfigen gehalten und jeden Tag durch einen

Katheder „gemolken“ werden, der in die Gallenblase einoperiert wurde. Die

Quälerei der Bären ist völlig unnötig, denn es gibt inzwischen zahlreiche pflanzliche

und synthetische Alternativen für die Bärengalle.
Animals Asia setzt sich seit dreizehn Jahren für die Beendigung der Gallenindustrie

in China und Vietnam ein.

Mit dieser Geschichte werden Kinder in ein fesselndes Abenteuer hinein ge-

nommen und herausgefordert, sich in die Rolle von Tieren einzufühlen und be-

wusster und liebevoller mit ihnen umzugehen. Ein Held, so wie es am Schluss

Kimo sein wird, ist man dann, wenn man sich gerade für die Schwachen und Unter-

drückten mutig einsetzt.

In Bäronia, der Heimat des kleinen Bären Kimo, ist es üblich sich Menschenkinder in

Käfigen zu halten, in der festen Überzeugung, diese seien ohne jegliche Gefühle.
Als eines Tages Kimos Menschenbaby Knirps das Futter verweigert, macht sichdieser auf die Suche nach den Ursachen und entdeckt die erstaunliche Wahrheit:
Menschen fühlen genauso intensiv wie Bären und Gefangenschaft ist für sie grausam und qualvoll. Kimo erfährt zudem, dass der berühmte Wissenschaftler Dr. Rudolf Raffzahn in einer abgelegenen Fabrik hunderte von Menschenkindern in winzigen Käfigen gefangen hält. Aus deren Tränenflüssigkeit stellt er Tränosan her, ein teures Schönheits- mittel für Bärenfrauen.
Mit seinen Freunden schmiedet Kimo nun den kühnen Plan, in die streng bewachte Fabrik einzudringen und die leidenden Käfigkinder zu befreien…
 
Das Buch wird empfohlen von den Tierschutzorganisationen „Ärzte gegen Tierversuche“, „Animals Angels“ und der Bildungsinitiative „Achtung Mitwelt/Schule und Tierschutz“, die schreibt:
Dieses Buch mit eindrucksvollen kindgerechten Illustrationen lässt den Leser nicht mehr los. Durch den Perspektivwechsel Mensch – Tier, wird dem Leser bewusst, was Tiere jeden Tag erleiden müssen. In der frühkindlichen Erziehung als Lektüre in der Kita oder Schule leistet Kimo einen hervorragenden Beitrag den schulischen Bildungsauftrag zu erfüllen.


Beim Kauf des Buches für 9,95 € gehen zwei Euro Spende an Animals Asia.

 



 

 

 

Jill Robinson selbst hat das Vorwort zu KIMO geschrieben.

Darauf sind wir mächtig stolz :-)

 

Kimo und die Käfigkinder ist ein wundervoll geschriebenes Buch, das Kindern und Eltern

sehr geschickt die unerbittliche Realität der Bärenfarmen vermittelt – gesehen mit den

Augen eines Bärenkindes. Die Geschichte ist fesselnd, die Illustrationen bezaubernd und

das Buch ein absolutes „Muss“ für alle, die der ungewissen Zukunft einer weiteren Tierart,

die nur der menschlichen Habgier wegen unerbittlich ausgebeutet wird, nicht gleichgültig

gegenüberstehen. 

 

Die ungeheuerliche Praxis der Bärenfarmen in Asien ist verantwortlich für das unvergleich-

liche Leiden und den grausamen Tod von schätzungsweise 15.000 Bären.

Vom Aussterben bedrohte Braunbären und asiatische Schwarzbären (auch Mondbären

genannt, wegen der prachtvollen gelben und halbmondförmigen Fellzeichnung auf ihrer

Brust) werden oft illegal aus der Wildnis gefangen oder aber in Gefangenschaft in den Far-

men gezüchtet, in einer Industrie, die in ganz Asien jegliche Rechtssprechung und Regelung umgeht und ignoriert. Jahrzehntelang in Käfigen gefangen, wegen ihrer Galle über rostige Katheter, schmerzende Fisteln oder über das Anstechen ihrer Galle mit unsterilen Nadeln gemolken, leben und sterben die Bären erbärmlich in den Käfigen, während der Handel weitergeht.

 

Trotz der Verfügbarkeit pflanzlicher und synthetischer Alternativen peinigen und beuten die Bärenfarmer diese in der Regel freundlichen und charismatischen Tiere wegen ihrer Gallenflüssigkeit aus - eine Industrie, die bekannt ist als Schandfleck für die Länder, in der sie existiert. In den letzten Jahren kam ein weiterer Fakt ans Tageslicht, der noch bedrohlicher ist. Vietnamesische Ärzte machten publik, dass Menschen an der Einnahme verunreinigter Galle dieser kranken Bären sterben.

Die Mitarbeiter von Animals Asia kämpfen seit den frühen 1990ern an vorderster Front gegen diesen Handel und haben bisher nahezu 300 Bären in China und über 100 in Vietnam gerettet. Unsere offiziell ausgezeichneten Rettungszentren, die sowohl über begrünte Außengehege als auch behagliche feste Unterkünfte für die Bären verfügen, existieren Welten entfernt von der Realität der Bärenfarmen und sind ein inspirierendes Beispiel dafür, wie in den Ländern, in denen dieser schreckliche Missbrauch stattfindet, Wandel entstehen kann. 

 

Die Rettungszentren sind offen für Besucher und bilden einen Hafen des Friedens nicht nur für die Bären, sondern auch für Menschen. Hier haben die Bären jeden Tag die Freiheit der Wahl – lässig im Gras zu liegen, mit neugefundenen Freunden zu spielen oder, wie sie es in freier Wildbahn tun würden, die Umgebung nach Essbarem abzusuchen.

 

Wir arbeiten zusammen mit Regierungen, Medien, Prominenten, Biologen, Pathologen und Anwendern traditioneller chinesischer Medizin in China, Vietnam und weltweit. Animals Asia sammelt Beweise für die Auswirkungen, die Bärenfarmen im Hinblick auf die Arterhaltung, den Tierschutz, die menschliche Gesundheit und ethische Fragen haben – so lange, bis Bärenfarmen endlich als schändliche Vergangenheit in die Geschichtsbücher verbannt werden.

 

Kimo und die Käfigkinder ist ein bezauberndes und einfühlsames Beispiel für den Wandel, den wir alle zum Erhalt der Wildtiere und bedrohten Tierarten bewirken können, zugunsten künftiger Generationen von Kindern, aber auch um diesen Tieren mit Respekt und Freude zu begegnen.

 

Jill Robinson     www.animalsasia.de

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